Numerischer Wert

Der Baustein steuert das zugeordnete HMI-Objekt vom Typ „Numerischer Wert“.

Am Eingang Value wird ein Integer-Wert vom Datentyp UCHAR, WORD, LONG oder LONGLONG oder ein Fließkommawert vom Datentyp FLOAT oder DOUBLE angeschlossen. Dieser Wert wird im HMI-Objekt entsprechend der Einstellungen im Parameterdialog angezeigt. bShow wird zum Anzeigen bzw. Verstecken des Objekts verwendet. Mit iLang wird die Sprache der verwendeten Schriftart- und Textressourcen geändert. lFGClr und lBGClr legen die Vorder- und Hintergrundfarbe fest.

HMI-Objekt

Das HMI-Objekt zeigt einen numerischen Wert zusammen mit einer optionalen Einheit an. Zu lange Ausgaben werden an den Kanten des Objekts abgeschnitten.

Parameter

Über das Kontextmenü des Bausteines lässt sich der Maskendesigner als Parameterdialog aufrufen. Durch den Maskendesigner wird die Zuordnung zwischen Baustein und HMI-Objekt vorgenommen. Außerdem werden über den Maskendesigner die Voreinstellungen für das HMI-Objekt angegeben.

Im Parameterdialog des Objekts werden die Schriftart, das Anzeigeformat, die Einheit, die Textausrichtung und die Defaultwerte für die Farben festgelegt.

Es kann zwischen den Anzeigeformaten „automatisch“, „kompakt“ und „feste Nachkommastellenanzahl“ gewählt werden.

Integer-Werte werden im Format „automatisch“ in Normalform mit der benötigten Stellenanzahl angezeigt. Ein LONGLONG-Wert kann dabei bis zu 19 Ziffern und ein eventuelles Vorzeichen umfassen. Mit dem Format „kompakt“ wird die Länge der Ausgabe begrenzt. Die Einstellung nach „Anzahl der Stellen“ legt die Länge fest, bei der von der Normalform zur Zahlendarstellung mit Exponent gewechselt wird. Das Vorzeichen des Integer-Wertes fließt in die Längenberechnung nicht ein. So wird bei Stellenanzahl 6 z.B. der Wert -123456 ungekürzt und -1234567 als -1.235E6 angezeigt. Da für die Darstellung mit Exponent mindestens 4 Stellen benötigt werden, hat eine geringere Stellenanzahl keine Auswirkungen auf die Anzeige. Die Werte werden bei verkürzter Ausgabe gerundet. Im Format „feste Nachkommastellenanzahl“ wird die Normalform des Integer-Werts bei Stellenanzahl größer 0 um einen Dezimalpunkt und entsprechend viele nachfolgende Nullen erweitert.

Fließkommawerte mit Exponenten kleiner 6 und größer -5 werden im Format „automatisch“ in Normalform angezeigt. Anderenfalls erfolgt die Darstellung mit Exponenten. Es werden nur die benötigten Stellen angezeigt. Die Mantisse wird auf maximal 6 Ziffern begrenzt. Bei Exponenten zwischen -1 und -4 kommen Nullen vor und hinter dem Dezimalpunkt hinzu. Zur Begrenzung der Ausgabe auf eine festgelegte Länge wird das Format „kompakt“ angeboten. Die „Anzahl der Stellen“ stellt dabei den Maximalwert für die Summe der Anzahl der Vor- und Nachkommaziffern sowie der Länge des Exponenten dar. Kann der Wert mit der eingestellten Stellenanzahl ohne Exponenten ausgegeben werden, so erscheint die Normalform. Bei Exponenten kleiner -4 wird immer die Darstellung mit Exponenten gewählt. Auch wenn eine kleinere Stellenanzahl angegeben wurde, erfolgt die Anzeige in der minimal notwendigen Länge. Im Format „feste Nachkommastellenanzahl“ erfolgt die Zahlendarstellung ohne Exponent und mit der angegebenen Anzahl von Ziffern nach dem Dezimalpunkt. Werte mit mehr Nachkommastellen werden gerundet und bei anderen nachfolgende Nullen ergänzt.

Die Einheit kann entweder als sprachabhängige Text-Ressource oder als Klartext angegeben werden.

Signale

Name I/O Typ(en) Funktion
Value I FLOAT, DOUBLE, UCHAR, WORD, LONG; LONGLONG Wert
bShow I BIT Ein-/Ausblenden
iLang I WORD Sprach-Ressource (ID)
lBGClr I LONG Hintergrundfarbe
lFGClr I LONG Textfarbe

Hinweis: Sind die Eingänge nicht beschaltet, wird das Objekt mit den im Maskendesigner eingestellten Defaultwerten angezeigt. Ansonsten überlagert ein anliegendes Signal immer eine entsprechende Einstellung im Parameterdialog.

Visualisierung

Es wird farblich hervorgehoben, ob dem Funktionsbaustein ein Objekt zugeordnet ist oder nicht.